Wasserkraft

Wasserkraft

 

wasser iconWasser wird schon seit Jahrhunderten als Energieträger genutzt. Bestes Beispiel sind die Mühlen an Bächen, die besonders seit dem Mittelalter zum Getreidemahlen genutzt wurden oder Sägen angetrieben hatten. Österreich hat als sehr wasserreiches Land seine Ressourcen schon früh genutzt. Große Wasserkraftwerke etwa an der Donau sorgen heute für sehr günstigen und umweltfreundlich produzierten Strom. Viele Standorte für Großkraftwerke, die umweltverträglich sind, gibt es in Österreich nicht mehr. Weiters schrecken die hohen Investitionskosten ab.

Potenzial gibt es noch in der Kleinwasserkraft. Kleinwasserkraftwerke (bis 10 Megawatt Engpassleistung bzw. erreichbare Nennleistung) werden ebenso wie Windkraftwerke gefördert, um die von der EU und Österreich gesetzten Ökostromziele zu erreichen. Wichtig ist, dass der Eingriff in den Wasserhaushalt eines Gewässers ökologisch verträglich gestaltet wird. Dafür sorgen ebenfalls Bestimmungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie und des Ökostromgesetzes. Beispielsweise muss für entsprechende Restwassermengen und Fischsteige gesorgt werden.

Kleinwasserkraftwerke sind mittlerweilen stark verbreitet. Laut Schätzungen gibt es in Österreich rund 3.000 bis 4.000 Kleinwasserkraftanlagen, rund 1.110 davon sind als Kleinwasserkraftanlagen nach dem Ökostromförderungsgesetz anerkannt. Nach Angaben des Vereines Kleinwasserkraft Österreich vermeiden die Mitgliedsbetriebe schon 687.000 Tonnen CO2 pro Jahr.