40 Prozent mehr Stromimporte

21. November 2017

Um fast 40 Prozent sind laut Regulierungsbehörde E-Control heuer die Netto-Stromimporte Österreichs in den ersten acht Monaten angestiegen. Damit setzt sich der ernüchternde Trend des letzten Jahrzehnts fort: nämlich, dass Österreich zunehmend mehr Strom importiert als exportiert. Einst war Österreich übrigens als Stromexporteur bekannt. Im bisherigen Negativ-Rekordjahr 2015 mussten hingegen schon 16 Prozent des Stroms importiert werden, obwohl Österreich über reichlich natürliche Ressourcen für Wind-, Wasser- und Sonnenkraftwerke verfügt. Heuer werden wir voraussichtlich 15 Prozent Strom importieren, der fast ausschließlich aus nichterneuerbaren Energien stammt. „Das Ziel muss sein, Österreich wieder zum Stromexporteur zu machen“, betont Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. In den ersten acht Monaten wurden heuer rund 4.700 GWh Strom importiert, die rund 150 Millionen Euro kosten. Bis Jahresende wird sich die Summe auf rund 300 Millionen Euro erhöhen. „Stromimporte verlagern Wertschöpfung und Arbeitsplätze ins Ausland“, so Moidl. Neben dem Importstrom werden für die österreichische Stromversorgung auch noch weitere 15 Prozent durch Gas- und Kohlekraftwerke abgedeckt. „Für die Energiewende müssten wir jene Menge zubauen, die noch nicht aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Mit den bestehenden Rahmenbedingungen ist dies aber nicht einmal ansatzweise zu erreichen“, warnt Moidl, der entsprechende Schritte fordert, damit wieder mehr in erneuerbare Energien investiert werden kann.

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Erstellt: 21. November 2017