Windkraft überholt Atomenergie und Steinkohle

21. Dezember 2017

Die Windkraft holt auf. Und zwar besonders in Deutschland.

Hier konnte sich die Windenergie heuer zur zweitwichtigsten Stromquelle entwickeln. Bedenklich ist hingegen, dass die Nummer 1 bei unserem Nachbarn laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme Braunkohle ist, die bekanntlich eine sehr schlechte CO2-Bilanz aufweist. Dafür wurde 2017 erstmals Steinkohle und Kernenergie auf die hinteren Ränge verwiesen. Und das deutlich. Während im deutschen Strommix Braunkohle mit 130 TWh (Terawattstunden) und 24,5 Prozent Anteil noch immer klar führt, liefert Windkraft inzwischen 97,5 TWh (das sind 18,3 Prozent), gefolgt von Steinkohle mit 81,8 TWh und Kernenergie mit noch immer 69,5 TWh. Stark ist in Deutschland auch die Solarenergie mit 38,3 TWh (7,2 Prozent) vertreten, während die Wasserkraft nur 20,2 TWh (3,9 Prozent) ausmacht.

 

Im Vergleich dazu der österreichische Stromerzeugungsmix im Jahr 2016 (in Summe 67,9 GWh): Hier erzeugten allein die Laufkraftwerke 43 Prozent des Stroms, gefolgt von fossilen Wärmekraftwerken und Speicherkraftwerken mit je 21 Prozent. Dann erst folgte die Windkraft mit 8 Prozent, die biogenen und sonstigen Kraftwerke mit 7 Prozent und die Photovoltaik mit nur 1 Prozent Anteil.

Es gibt also für Wind- und Solarenergie in Österreich noch reichlich Potenzial. Der weitere Ausbau ist laut einer aktuellen Umfrage von 81 Prozent der österreichischen Bevölkerung erwünscht, während Subventionen für Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke beispielsweise im Windkraftland Niederösterreich von 92 Prozent der Bevölkerung eindeutig abgelehnt werden. Schließlich schaffen die erneuerbaren Energien auch eine sehr hohe Wertschöpfung direkt in der Region und erhöhen die Lebensqualität durch die umweltfreundlichere Energieerzeugung.

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