Wärmewende mit Ökostrom

12. Februar 2018

Die aktuelle Studie „Wärmezukunft 2050“ der Energy Economics Group der TU Wien im Auftrag des Dachverbandes Erneuerbare Energien Österreich zeigt klar, wie Österreich auch im Bereich Wärme ohne fossile Energien in ein klimagerechtes, nachhaltiges Zeitalter geführt werden kann. Aktuell dominieren im Wärmesektor mit rund 60 Prozent noch immer Kohle-, Gas- und Ölheizungen, während im Strombereich schon 70 Prozent des Verbrauchs erneuerbar erzeugt werden.

„Eine vollständige erneuerbare Versorgung ist im Strombereich bis 2030 möglich – wenn man möchte. Im Wärmemarkt benötigt man aber eine wesentlich langfristigere Strategie bis ins Jahr 2050“, erklärt der Energieexperte Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Der Grund dafür liegt laut der Studie besonders darin, dass es sich bei Heizsystemen um sehr langfristige Investitionen handelt. Heute ist der Wärmesektor noch für 20 Prozent der österreichischen CO2-Emissionen verantwortlich und bietet deshalb auch ein gewaltiges Einsparpotenzial. Laut Studie werden künftig besonders hocheffiziente, strombetriebene Wärmepumpen stark zunehmen und fossile Brennstoffe ersetzen. 2050 wird demnach in jedem zweiten neuen Gebäude und einem Viertel aller Gebäude eine Wärmepumpe im Einsatz sein. „Trotzdem wird sich der Stromverbrauch von derzeit 10,7 Terawattstunden im Wärmebereich bis 2050 halbieren“, so Moidl. Möglich machen dies Maßnahmen wie die thermische Sanierung von Gebäuden und effizientere Heizanlagen. Dadurch wird auch der Gesamtenergieeinsatz von 100 auf 50 Terawattstunden sinken. Um dies auch wirklich zu erreichen, bedarf es aber auch klarer politischer Ziele und konkreter Maßnahmen. Sicher ist, dass Ökostrom auch für die „Wärmewende“ ein wichtiger Faktor sein wird.

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Die „Stromanbieter-Check 2017“ Studie:www.wwf.at/Stromanbieter-Check-2017

Die TU-Studie „Wärmezukunft 2050“ http://eeg.tuwien.ac.at/index.php?option=com_wrapper&view=wrapper&Itemid=165/