Ausweg aus der Stromabhängigkeit

21. Januar 2015

Österreich ist längst nicht mehr der große, dank Wasserkraft umweltfreundliche Stromproduzent. Seit 2001 wird mehr importiert als exportiert.

Darunter auch viel so genannter Graustrom, bei dem die Herkunft unbekannt ist. Da sehr viel elektrische Energie aus Tschechien in unsere Netze fließt, verbirgt sich dahinter oft Atomstrom. Wirklich 100 Prozent Strom aus Österreich können nur wenige Stromanbieter wie der ÖKOENERGIE Partner AAE Naturstrom liefern, der schon mehrfach für sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien - jüngst mit dem Umweltpreis Daphne 2014 - ausgezeichnet wurde. Bei den AAE Naturstromprodukten stammt die elektrische Energie noch dazu garantiert zu 100 Prozent aus Windkraft, Wasserkraft, Sonnenkraft sowie Bioenergieanlagen. Schon rund 15.000 AAE-Kunden setzen auf eine regionale und nachhaltige Stromversorgung.

Vom Exporteur zum Importeur

Jahrelang als Stromexporteur bekannt, verliert Österreich zunehmend seine Energieunabhängigkeit. In Österreich verdoppelten sich 2013 die Nettostromimporte (Importe minus Exporte) schon auf 7.300 Gigawattstunden (GWh) gegenüber 2012. Heuer soll der Stromimport weiter deutlich ansteigen. Im ersten Halbjahr 2014 wurden 14,6 Prozent weniger Strom (5,225 GWh) erzeugt, was den Anstieg der Nettostromimporte um 24,3 Prozent zur Folge hatte.

Wind und Wasser

Verantwortlich für hohe Produktionsausfälle sind in Österreich Hochwasser und Trockenheit. Die großen Flusswasserkraftwerke können auch bei Hochwasser keinen Strom produzieren. Zugleich machen die niedrigen Strompreise den Einsatz kalorischer Kraftwerke unrentabel, da vor allem Windstrom aus Deutschland viel günstiger ist. In sehr trockenen und feuchten Perioden mussten deshalb schon 50 Prozent des Energieverbrauchs importiert werden. Mangels eigener ausreichender Kapazitäten wurde der Wind- und Sonnenstrom aus Deutschland zugekauft. Nicht selten landet aber auch Atomstrom im Netz.

Viel Strom aus Tschechien

Beim Verfassen dieser Newsmeldung fließen übrigens gerade über 1.170 Megawatt (MW) elektrische Energie aus Tschechien ins österreichische Netz. Nach Deutschland werden gerade 322 MW exportiert, in die Schweiz sogar 730 MW. Dass viel des importierten Stroms aus Tschechien aus Atomkraftwerken stammen, ist offensichtlich. Auch wenn der Großteil davon in andere Staaten weitergeleitet wird, bleibt einiger Graustrom hängen.

Zukunft heißt Erneuerbare

2014 durften wir einen traurigen Rekord feiern: Noch nie musste in Österreich so viel Strom importiert werden, um den heimischen Bedarf abdecken zu können. Da die kalorischen Kraftwerke immer unrentabler werden und die heiß umstrittenen fossilen Bodenschätze wie Erdgas und Erdöl langsam zur Neige gehen, sind Alternativen gefragt. Experten sind sich längst einig: Der Ausbau der Erneuerbaren samt der erforderlichen Infrastruktur ist die einzige sinnvolle langfristige Alternative für eine sichere, lokale Energieversorgung. Diese bringt natürlich einen weiteren sehr wichtigen Vorteil: Sie hilft die schon spürbaren katastrophalen Folgen der Klimaerwärmung einzudämmen.

Wer sich für umweltfreundlichen AAE Naturstrom und Windstromprodukte aus Wolkersdorf interessiert:

Ein Anruf genügt! Ansprechpartner:
Martina Weiß, Tel. 02245/82075-214