Corona-Krise zeigt das Ausmaß der Luftverschmutzung

27. April 2020

Kaum Flugzeuge, viel weniger Abgase vom Autoverkehr und aus der Industrie.

Der Shutdown des Landes zeigt auch eines: Nämlich wie stark wir normalerweise die Luft durch das Verbrennen von Erdgas, Erdöl und Kohle verschmutzen und damit zugleich den Klimawandel anheizen.

 

„Diese Erfahrungen gilt es im Gedächtnis zu behalten, um nach der Corona-Krise die richtigen Maßnahmen zu setzen, damit die gute Luftqualität auch in Nach-Corona-Zeiten aufrechterhalten werden kann“, betont Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Luftverschmutzung fordert Millionen Todesopfer

Welche fatalen Auswirkungen die Luftverschmutzung hat, belegen einige Studien. So geht die erst kürzlich erschienene Studie vom Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) von 4,5 Millionen Todesfällen weltweit aus. Allein in der Europäischen Union sterben demnach pro Jahr rund 400.000 Menschen an schlechter Luft, die durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas verursacht wird. Die Kosten für die Gesellschaft – neben Gesundheitskosten etwa auch der Ausfall von Arbeitskräften – wird weltweit auf rund 7,5 Milliarden Euro geschätzt, was 3,3 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Die Studienautoren weisen auch darauf hin, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien einen großen Teil der Todesfälle verhindern könnte. Denn Erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenkraft sind emissionsfrei. „Der rasche Ausbau von Windrädern und die Schließung von fossilen Kraftwerken, sowie der Umstieg auf Elektromobilität muss nun nach der Corona-Krise umgesetzt werden“, fordert Stefan Moidl.

Saubere Stromzukunft

In Österreich werden heute noch rund ein Drittel der Stromerzeugung und zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs mit fossilen Energien abgedeckt. Erneuerbare Energien wie die Windkraft produzieren weder Abgase noch Abwässer und schaffen noch dazu mehr Arbeitsplätze als etwa ein Gaskraftwerk. Windkraftwerke sind zudem längst kostengünstiger als jedes Kohlekraftwerk und es müssen weder Öl, Gas noch Kohle aus bedenklichen Krisenregionen importiert werden.

Laut Bloomberg New Energy and Finance sind Windkraft und Solarenergie in zwei Dritteln der Welt schon die kostengünstigste Art der Stromerzeugung. „Sowohl was die Kosten betrifft als auch bei der heimischen Wertschöpfung, aber ganz besonders was die Gesundheit anbelangt, haben die erneuerbaren Energien die Nase vorne“, so Moidl, der deswegen ein rasches Ende von Erdgas, Erdöl und Kohle fordert.

Die ÖKOENERGIE arbeitet als Windkraftpionier schon seit 25 Jahren an einer nachhaltigen Energiezukunft. Die Schließung des letzten Kohlekraftwerks in Österreich ist ein wichtiges Etappenziel.

Für alle, die an garantiert heimischem, regional gewonnenem Ökostrom interessiert sind!

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