Eine aktuelle Umfrage zeigt eindeutig, dass besonders die Bevölkerung in Niederösterreich keine Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke mehr finanziell unterstützen will

– 92 Prozent der Befragten lehnen hier Subventionen eindeutig ab. „Es ist höchste Zeit, dass auch in Österreich die letzten Subventionen für fossile Kraftwerke und die Unterstützungen für EURATOM beendet werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Zugleich sprechen sich 81 Prozent der österreichischen Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie aus. In Niederösterreich sind es sogar 84 Prozent der Befragten und der Zuspruch wächst auf 86 Prozent gerade bei jenen, die nahe von Windrädern wohnen. „Es zeigt sich, dass die Bevölkerung, die bei Windrädern wohnt, diese positiver bewertet als jene, die in ihrem Wohnumfeld keine Windräder hat“, erläutert Moidl, die vom Institut für statistische Analysen Jaksch & Partner GmbH im Auftrag der IG Windkraft durchgeführte Umfrage.

 

Positive Auswirkungen der Windenergie auf die Lebensqualität

Ein weiterer Ausbau der Windkraft beeinträchtige laut 58 Prozent der Befragten in Niederösterreich ihre Lebensqualität in keiner Weise. 26 Prozent erwarten mit dem Ausbau eine Steigerung der Lebensqualität, 12% befürchten negative Auswirkungen. Bei der jüngeren Generation (16- bis 40-jährige) erwarten sich gar 33 Prozent positive Auswirkungen auf ihre Lebensqualität.

Vorteile für die Region durch schon bestehende Windkraftanlangen sehen 43 Prozent der Befragten. Im Waldviertel, wo der Windkraftausbau noch am Beginn steht, erwarten sich 87 Prozent der Bevölkerung keine Nachteile durch die Nutzung Windenergie.

Rasche Ökostromnovelle gefordert

Die Österreicher und Österreicherinnen stehen klar hinter der Stromversorgung durch erneuerbare Energien. 90 Prozent der Bevölkerung fordern laut Umfrage, dass die Politik dazu auch die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau schaffen solle. „Noch immer fließt viel Kohle- und Atomstrom in den österreichischen Stromnetzen“, bemerkt der Energieexperte, „die Politik muss den Willen des Volkes endlich umsetzen und die kleine Ökostromnovelle auf den Weg bringen.“ Durch den Reformstau beim Ökostromgesetz hängen mittlerweile 260 schon geplante Windräder in der Warteschleife, die allein schon 2,5 Prozent der österreichischen Stromversorgung umweltfreundlich sichern könnten und zugleich 1,4 Milliarden Euro an Investitionen auslösen würden. Damit könnten tausende Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen werden. „Der Windkraftausbau kann aktuell nur mit einer kleinen Ökostromnovelle rasch wieder angekurbelt werden“, betont IG-Windkraft- Geschäftsführer Stefan Moidl, „wer allein auf eine große Reform setzt, der will in den nächsten Jahren den Ökostromausbau abwürgen, denn es ist völlig unrealistisch, dass mit allen Akteuren ein komplett neues Ökostromgesetz vor 2020 seine Wirkung entfalten kann.“

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